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Diagnostik und Bildgebung

Endoskopie

Die endoskopische Untersuchung ist eine Standardmethode zur Untersuchung von Hohlorganen.  Unter direkter Sichtkontrol­­­­­le können Gewebe- oder Sekretproben gezielt für weitere Untersuchungen entnommen werden. Auch Fremdkörper können so dargestellt und entfernt werden. In unserer Klinik stehen flexible und starre Endoskope jeder Größe zur Verfügung. So können wir zum Beispiel Fremdkörper aus der Nase einer jungen Katze oder aus dem Magen eines Irischen Wolfshundes entfernen.

Untersuchungsmöglichkeiten:

  • Rhinoskopie (z.B. Grashalmentfernung bei der Katze, Tumordiagnostik)
  • Bronchoskopie (Entnahme von Probenmaterial, Entfernung von Fremdkörpern wie eingeatmeten Pflanzenteilen)
  • Oesophago- und Gastroskopie (Probenentnahme zur weiteren Diagnostik, Entfernung von Fremdkörpern z.B. Angelhaken oder Überraschungsei)
  • Rektoskopie (Probenentnahme)

Ansprechpartner:
  Dr. vet. Michael Frahm

 

Digitales Röntgen

Bereits vor vielen Jahren haben wir auf digitales Röntgen umgestellt. Seit der Fertigstellung unseres Anbaus verfügen wir in jedem Behandlungsflügel unserer Klinik über einen voll ausgestatteten Röntgenraum. In allen Behandlungsräumen können die Röntgenbilder auf großen Wandbildschirmen betrachtet werden. Auch in der Zahnbehandlung arbeiten wir mit einem digitalem Zahnröntgengerät. Der große Vorteil des digitalen Röntgens liegt nicht – wie oft behauptet – in der Qualität der Aufnahmen, sondern im Verzicht auf umweltschädliche Chemikalien bei der Entwicklung des Bildes. Die digitale Archivierung ermöglicht zudem eine zeit- und platzsparende Aufbewahrung sowie schnelle Verfügbarkeit der Bilder.

Selbstverständlich besitzen wir die Zulassung zum Röntgen auf HD (Hüftgelenkdysplasie) und ED (Ellbogengelenkdysplasie). Für die offizielle Untersuchung auf Patellaluxation mittels Palpation sind wir ebenfalls zugelassen.

Je nach Bedarf setzen wir Spezialtechniken wie die Kontrastmitteldarstellung des Magen-Darm-Trakts, des Harnapparates sowie einzelner Gelenke oder des Rückenmarkkanals ein.

Ansprechpartner:
  Dr. med. vet. Johannes Frahm

 

 

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung ist eine vergleichsweise zeitaufwendige und anspruchsvolle Untersuchung, die ein Spezialwissen des Untersuchers erfordert. Der große Vorteil: Die Methode ist nicht invasiv. Im Gegensatz zum Röntgen oder CT werden weder das Tier noch der Untersucher einer Strahlenbelastung ausgesetzt.

Untersuchungsmöglichkeiten:

  • Abdomen (Harnblase, Nieren, Nebennieren, Milz, Leber, Gallenblase, Lymphknoten, weiblicher und männlicher Geschlechtsapparat)
  • Trächtigkeitsuntersuchung
  • Zuchtuntersuchung für ektopische Ureteren
  • Herz (siehe Kardiologie)
  • Schilddrüse
  • Augen
  • Ultraschallgeführte Biopsien und Feinnadelaspirationen

Ansprechpartner:
  Dr. med. vet. Maren Püschel

Gisa Kretzing

 

 

Computertomographie (CT)

Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um eine Art Röntgenuntersuchung. Im Gegensatz zum (eindimensionalen) Röntgenbild können mittels CT jedoch Schnittbilder der untersuchten Region angefertigt werden, wodurch eine überlagerungsfreie Abbildung der einzelnen Strukturen ermöglicht wird.

Dies führt zur genaueren Darstellung ansonsten unzugänglicher Regionen (z.B. von Gehirn und Mittelohr) und hilft bei der exakten Lokalisation und Einschätzung krankhafter Veränderungen (z.B. von Tumoren und Bandscheibenvorfällen).
Deshalb stellt die CT eine wertvolle diagnostische Ergänzung in Fällen dar, in denen die herkömmlichen bildgebenden Verfahren wie z.B. Röntgen, Ultraschall oder Endoskopie nicht ausreichen.

Die Computertomographie eignet sich unter anderem zur Abklärung folgender Krankheitsbilder:

 

KopfSchädelFrakturen
GehirnBlutungen
Tumore
Epilepsie
NaseTumore
Fremdkörper
MittelohrMittel-/Innenohrentzündungen
GliedmaßenKnochenkomplizierte Frankturen
Gelenkeangeborene und erworbene Veränderungen z.B. isolierter Processus coronoideus im Ellbogen (ED), Gelenkchips (OCD)
Wirbelsäule/BeckenFrakturen
Bandscheibenvorfälle
Brust- und BauchhöhleTumore
Metastasen

Für eine CT-Untersuchung beim Tier ist immer eine (Kurz-)Narkose erforderlich, da nur so eine exakte Lagerung möglich wird. Durch unseren hochmodernen Computertomographen (einen sogenannten 16-Zeiler) ist es jedoch möglich, die Dauer der Untersuchung auf wenige Minuten zu verkürzen. Dies bedeutet eine geringe Narkosebelastung für das Tier, wodurch diese Technik auch für die Untersuchung von Risikopatienten und älteren Tieren geeignet ist.

Bei bestimmten Verdachtsdiagnosen werden zusätzlich Kontrastmittel über die Vene verabreicht. Diese Medikamente werden auch in der Humanmedizin verwendet und sind im Allgemeinen sehr gut verträglich.

Ansprechpartner:
  Dr. vet. Hanja Frahm